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Yogamatte und Sitzkissen rausgeholt – und dann kommt Ruhe und Entspannung?

Lieber Leser,
in diesem Blog machen wir uns Gedanken zu Fragen und Antworten rund um Yoga…

Ist die Yogapraxis ein Portal zur inneren Ruhe?
Wie können wir erkennen, was wir wirklich wollen und dieses in unser Leben holen?
Und wie kann Yoga dabei helfen?

 

Wir rollen unsere Yogamatte aus. Vielleicht setzen wir uns auf unser Sitzkissen. Und wollen zur Ruhe kommen, entspannen…
Die Lehre des Yoga sagt, dass Yoga, unter anderem, helfen kann die Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen.
Dass wir lernen können, bewusster wahrzunehmen, was wir eigentlich so die ganze Zeit denken.
Oft sind die Gedanken ja völlig unbewusst und wir verlieren uns gerne in alten Mustern, Selbstzweifel, negativen Glaubenssätzen und immer wieder kehrenden Gedankenkreiseln. Ohne Verständnis oder Kontrolle werden wir immer wieder von den gleichen Gedanken in den Bann gezogen. Das ist meist kontraproduktiv, lähmend und manchmal sogar blockierend.
Unser Gehirn schickt uns meist unkontrolliert wiederkehrende Gedanken, die wir als Erfahrungen abgespeichert haben. Die Erfahrungen sind also die Basis der Gedanken und wenn keine neuen Erfahrungen gemacht werden, können wir nur auf diese zurückgreifen. Oft sind diese Erfahrungen aber ungünstig, nicht mehr sinnvoll oder sie waren nicht unsere eigenen Erfahrungen, sondern basieren auf Erzählungen und Erziehung von Anderen, von unserer Familie, der Gesellschaft, der Kultur, in der wir aufgewachsen sind.

Auf dem Sitzkissen hin zu neuen Erfahrungen

Also geht es darum neue Erfahrungen zu machen. Denn wir wissen ja auch, dass alles im Leben veränderbar ist, dass nichts bleibt, wie es ist. Warum also nicht auch „neue“ Gedanken erschaffen?
Wenn wir unsere Gefühle und Denkmuster beobachten, können wir die Muster erkennen und verstehen, und eventuell selbstbestimmter handeln lernen. Wir können durch die Beobachtung verstehen lernen, welche Wünsche und auch Ängste wir haben.
Wir können aktiv mitgestalten, den Gedankenstrom zu formatieren, diese Energie zu nutzen. Im Grunde ist das die Essenz des Yoga, die Zügel in die Hand zu nehmen, das Leben mitgestalten und nicht „gelebt“, „gedacht“ oder „getriggert“ werden.

Auf der Yogamatte zu neuen Gedanken

Dazu ist es wichtig, dass wir uns bewusst werden, dass alles Energie ist.
Wir, die Anderen, die Welt, in der wir leben.
Denn wir wissen auch, dass die Energie der Aufmerksamkeit folgt. Wenn wir uns auf etwas Bestimmtes konzentrieren, spüren wir eventuell eine Veränderung. Wir blenden anderes aus, um auf Etwas zu fokussieren. Andersherum erleben wir auch oft kleine „Unfälle“, wenn wir unkonzentriert zwei Dinge gleichzeitig tun, nicht bei der „Sache“ bleiben.
Die Gedankenspirale gräbt sich tiefer und neuronale Netzwerke entstehen in die immer gleiche Richtung. Die Neurowissenschaft hat da viel zu berichten, Meditation z. B. wurde mittlerweile erforscht und Belege gefunden was da in unserem Gehirn passiert.
Wenn wir nun aber hier die Richtung ändern wollen, neue Wege gehen, Denkweisen ändern und somit das Energielevel ändern wollen, was könnten wir tun?
D.h. je öfter wir etwas denken, desto leichter kann sich das durchsetzen, festsetzen, es zieht die Energie an. Unser Handeln und Denken wird dadurch bestimmt. Wir verändern also das Energielevel, wir schaffen neue Gedanken.

Und wie kann Yoga dabei helfen?

Die Yogapraxis hat verschiedene Werkzeuge bereit um die Wahrnehmung zu schulen, die Konzentration zu erhöhen und uns zu helfen uns unserer Gefühle bewusster zu werden.
In Patanjalis Yogasutra finden wir Folgendes:

Yoga citta vritti nirodha

Yoga ist das bewusste Auflösen aller selbstlimitierenden Faktoren in unserem eigenen Energiefeld.

In einigen Yoga-Traditionen finden wir die Praxis von Sankalpa - die Intention.
Der Yogalehrer z. B gibt dem Schüler die Möglichkeit ein Sankalpa zu „setzen“, zu visualisieren, manchmal verbunden mit einem Mudra, einer Handgeste. Oft zu Beginn der Yoga-Praxis eingeladen, darf das Sankalpa auch während der Praxis visualisiert werden um es zu festigen.
Das Sankalpa soll in positiven Worten gesprochen, geformt werden.
Es darf mutig und kreativ und konkret sein. Es darf aus dem Herzen sprechen. Es darf authentisch, ehrlich und voller Wertigkeit sein. Um hier seinen eigenen Selbstwert zu erkennen und somit das Sankalpa, die Intention, möglichst sinnvoll zu formen, braucht es Übung und Wiederholung. Idealerweise fühlt sich das Sankalpa leicht und unangestrengt an.
Z.B. könnte es schön sein sich zurückzuerinnern an Kindheitsträume und Wünsche, an kindliche Vorstellungen und Spielereien. Zu dieser Zeit konnten wir uns alles vorstellen, ohne Selbst-Sabotage oder Limitierungen. Die Möglichkeiten erschienen unendlich.
Und in diesem Kontext verbinden wir unsere Intention mit positiven Gefühlen.

Das Sankalpa ist das Erschaffen der Wünsche

Dann darf das Sankalpa wie ein Mantra wiederholt werden, es darf sich ins Unterbewusstsein schleichen, vom Bewusstsein allerdings bewusst erschaffen und auf allen Ebenen integriert, kognitiv und emotional. Und kann durch das Üben von Asana und das Platzieren an einer Stelle im Körper (Mudra), auch körperlich erschaffen werden.
Die Praxis vom Sankalpa kann dazu beitragen, das Energiefeld zu verändern, es anzuheben. Es kann in Momenten von Zweifel die Stimmung anheben, es darf in Dankbarkeit ausgedrückt werden.

Wie können wir nun etwas manifestieren?

Und so können wir also die Energie bündeln, auf etwas ausrichten, es uns durchdringen lassen.
Wir greifen aktiv ein, unsere Gedanken zu lenken, zu verändern. Wir schaffen neue Wege und erhöhen somit die Möglichkeit, von „schlechten“ Gedanken zu „sinnvollen“ Gedanken zu schwenken. Wir verändern das Energielevel und können die Anziehungskraft der Energie für uns nutzen.
„Ich bin…“… „ich habe…“… „ich lebe…“
Durch das Verbinden des Sankalpas, unserer Intention, mit positiven Emotionen unterstützen wir die Manifestation in unserem täglichen Leben. Wir nehmen unsere Gedanken selbst in die Hand!

Zusammenfassung:

  1. Erkennen der unkontrollierten Gedankengänge durch Beobachtung
  2. Bewusstwerden, dass Gedanken an Emotionen gekoppelt sind
  3. Negative Gedankengänge durch positive ersetzen- neue Wege schaffen
  4. Sankalpa- positive Intentionen- wiederholen, anwenden, integrieren
  5. Von der Intention zur Manifestation- aktives Umsetzen der Wünsche


Viele Freude beim Ausprobieren!

 

Christiana mit Hut in der Düne

Christiana Kynthia Charalambous, geboren in Zypern
ist Yogalehrerin des BDY, Bewegungspädagogin (ISMETA)
Body-Mind Centering ® & Yoga graduate (BMCA) und Shanta Vira Yogalehrerin.
Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Viele Jahre der Bühnenarbeit, freier Tanz und Theater, Yoga und das Studium des bewegten Körpers verbindet Christiana mit Leidenschaft, Intensität, Humor und Leichtigkeit in Ihren Seminaren und Klassen.

Die Elemente des Shanta Vira Yoga nach Michael Stewart verbindet Sie mit den Prinzipien des Body Mind Centering. Mit dem tantrischen Prinzip des Verwebens der verschiedenen Aspekte begleitet Christiana Ihre Schüler zum Erleben und Erfahren hin zum kreativen, stabilen, ganzheitlichen Mensch-Sein.

Kontakt per E-Mail: christiana@embody-yoga.de
Webseite: www.embody-yoga.de & shantavirayoga.org