Der Kapokbaum ist ein imposanter bis zu 50 Meter hoher Baum, beheimatet in den immergrünen Wäldern Mittel- und Südamerikas. An etagenförmig angeordneten Ästen wachsen etwa 20 cm lange Fruchtkapseln, in denen bis zu 100 pfeffergroße Samen heranreifen, eingebettet in seidenweichen Fruchthaaren, auch als Pflanzendaunen oder Kapok bezeichnet. Der Kapok- oder Wollbaum ist heute vor allem in tropischen Zonen Asiens zu finden, wildwachsend, also nicht in Plantagen oder Monokulturen; von daher auch kein Dünger- oder Spritzmitteleinsatz. Zur Erntezeit werden die reifen Kapseln von Hand gepflückt, geöffnet und an der Sonne getrocknet. In einer Gebläsekammer werden dann die luftig-leichten Fasern von den Samen getrennt. Die bis zu 4 cm langen, seidig glänzenden Haare sind von einer feinen Wachsschicht überzogen und daher wasserabweisend und nicht verspinnbar. Ein Kapokbaum liefert pro Jahr etwa 20 kg Fasern.
Die Kapokfaser erfährt nach der Ernte keine weitere Behandlung, keine Wäsche und keinerlei chemische "Veredelung". Sie wird vielmehr völlig naturbelassen in Kissen eingebracht.
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